
| Mitarbeiter 2008: |
70 |
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| LKW Fuhrpark 2008: |
35 |
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| Umsatz 2007: |
12 |
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Mio.Euro |
Seit 1969 beschäftigt sich die Firma Grumbach mit dem Altpapierrecycling. Damals meldeten Heinz und Elfriede Grumbach ein Gewerbe an und sammelten Altpapier von den Harsewinkler Gewerbetreibenden und Firmen ein. Das eingesammelte Papier wurde zu einem Großhandel in Gütersloh transportiert. Die Betriebsstätte befand sich damals in einem Kotten in der Bauernschaft Rheda. Der Sohn Udo war von Anfang an mit im Betrieb tätig. 1971 wurde das erste Containerfahrzeug gekauft. Größere Kunden erhielten nun einen Container gestellt, der dann im Austausch abgefahren werden konnte. Die gesammelten Altpapiermengen stiegen von Jahr zu Jahr, so daß aus dem Nebenerwerb bald ein Vollerwerb entstand. 1974 mußte auf Grund der gestiegenen Menge Ausschau nach einem größeren Betriebsgelände gehalten werden. Es wurde eine Scheune auf dem Hof Pelkmann in Marienfeld an der Adenauerstraße gepachtet. Hier wurde auch eine größere Ballenpresse installiert, und der Fuhrpark vergrößerte sich auf 3 Fahrzeuge. Ein Mitarbeiter wurde eingestellt.
Auch dieses Betriebsgelände war nach 3 Jahren zu klein. So bot sich 1977 die Möglichkeit, das heutige Betriebsgelände in Greffen, ehemals Spedition Ahlke, zu kaufen. Schon im Mai 1977 zog man nach Greffen. Im November 1977 wurde die erste vollautomatische Ballenpresse installiert, mit der 150 to Altpapier pro Monat verarbeitet wurden.
Zu Beginn der 80er Jahre wurde die Diskussion über Umweltschutz und Müllvermeidung entfacht. Eine bis dahin als Lumpensammler, Schrottkerl oder Müllkutscher bezeichnete, mit negativem Image behaftete Branche rückte ins Licht der Öffentlichkeit. Im Unternehmen Grumbach war man sich schon damals darüber im klaren, dass der Entsorgungsmarkt, wie man ihn jetzt nannte, ein Markt mit Zukunft ist.
Es wurde in dieser Zeit kräftig in den Ausbau des Fuhrparks und des Containerbestands investiert. Aber auch innovativ war man tätig. 1983 entwickelte Udo Grumbach mit seinem Schwager Hermann Petermann einen Sammelcontainer für Altpapier und Altglas, der im Laufe der Zeit seinen Platz in Städten und Gemeinden fand. Für die entwickelten Container und das dazugehörige Entladegeschirr wurde das Deutsche und das Europäische Patent angemeldet. Mit der Firma SSI Schäfer aus Neuenkirchen im Siegerland, einem führenden Hersteller auf dem Gebiet der Abfalltechnik, schloß man einen Lizenzvertrag über Bau und Vertrieb der Container.
Im Jahr 1985 übernahm der jetzige Inhaber Udo Grumbach das Unternehmen von seinen Eltern und baute es zusammen mit seiner Frau Gisela zum heutigen Umfang aus. Der moderne Fuhrpark verfügt heute über 30 LKW, von denen ein großer Teil Spezialfahrzeuge sind. 3.500 to Altpapier werden heute pro Monat erfasst, sortiert, verpresst und zur Papierindustrie ins In- und Ausland geliefert. Der Personalbestand wuchs im Laufe der Jahre auf 60 Mitarbeiter im gewerblichen und kaufmännischen Bereich. Mit Sohn Andreas Grumbach ist seit Juli 1993 die dritte Generation im Unternehmen tätig.
Am 01.01.1996 wurde die Firma Heinz Grumbach umfirmiert in die Grumbach GmbH & Co. KG. Diese Änderung der Rechtsform hatte keinen Einfluss auf die Struktur des Unternehmens. Man ist im Unternehmen Grumbach zuversichtlich, auch in Zukunft in einem umkämpften Markt seinen Platz zu behaupten und die Firmenaktivitäten weiter auszudehnen.